Reisetagebuch/Reiseplan für eine Wochenendexkursion nach Leipzig

1. Tag: Freitag

 

Wir starten am frühen Morgen vom Flughafen Dublin in Richtung London. Von dort geht es mit einem Anschlussflug nach Leipzig Altenburg, wo wir planmäßig um 12.25 Uhr ankommen. Wenn wir Glück haben erreichen wir noch den Bus um 13.00 Uhr, der uns vom Flughafen mitten ins Zentrum von Leipzig bringt, zum Hauptbahnhof. Dieser wunderschöne Bau von 1915 gehört zu den größten Personenbahnhöfen der Welt. Von dort aus laufen wir 5 Minuten zu unserem Hotel (inmitten der Fußgängerzone, zentral zu allen Sehenswürdigkeiten), dem IBIS Leipzig, das für die nächsten Tage unsere „nächtliche Zufluchtstation“ sein wird. Dort geht es dann an die Zimmerverteilung, ihr habt auch noch Zeit, euer Gepäck auf die Zimmer zu bringen, aber dann geht es schon los. Um 15.00 Uhr treffen wir uns an der Rezeption zu einem ersten kleinen Stadtrundgang, damit ihr Leipzig ein bisschen kennenlernt. Der Rundgang dauert ca. 2 Stunden.

 

Wir laufen zu Fuß durch das Leipziger Stadtzentrum, und ihr erlebt den historischen Stadtkern, der geprägt ist durch die Handelshäuser und Messepaläste, die Messehöfe mit ihren typischen Passagen, die in das barocke Stadtbild hineingebaut wurden und heute die »Juwelen« der Innenstadt bilden. Außerdem werden wir sehen: den Marktplatz mit Rathaus, die Thomaskirche, die Nikolaikirche, die Mädler-Passage mit Auerbachs Keller, den Naschmarkt mit der alten Handelsbörse, Specks Hof, den Burgplatz mit neuem Rathaus, den Augustusplatz mit Oper und neuem Gewandhaus und das Riquethaus. Ich glaube jetzt ist auch der richtige Zeitpunkt, eine Pause einzulegen, die wir uns wirklich verdient haben. Das „Riquet“ ist ein typisches Kaffeehaus im Wiener Stil, dessen Kaffee-Handelstradition bis ins Jahr 1745 zurückreicht. Dort werden wir ein Original Leipziger Spezialität genießen, die „Leipziger Lerche“.

Danach habt ihr Freizeit bzw. ihr könnt ins Hotel zurückgehen (das gleich in der Nähe liegt) und euch entspannen, erfrischen etc. Wir treffen uns wieder um 20.00 Uhr an der Rezeption. Für 20.15 Uhr ist unser Begrüßungsdinner in „Auerbachs Keller“ bestellt. Dort werden wir auf Goethes Spuren wandeln, bzw. seinen „Faust“ inkl. Mephisto kennenlernen. Am Eingang zu Auerbachs Keller stehen zwei bronzene Figurengruppen, die Szenen aus Goethes Faust darstellen.

(Außerdem werden wir beim Abendessen noch die Themen für eure Präsentationen festlegen. Nach dem Stadtrundgang habt ihr ja jetzt schon einen kleinen Einblick von Leipzig bekommen. Immer zu zweit wählt ihr nun zwei Leipziger Sehenswürdigkeiten (z.B. Thomaskirche, Altes Rathaus etc.), über die ihr mehr herausfinden sollt. Es gibt einen von mir erstellten Fragenkatalog zu den einzelnen Sehenswürdigkeiten, den ihr gemeinsam bearbeiten sollt. Zeit dafür ist am Samstagnachmittag. Am Sonntag präsentiert ihr dann eure Ergebnisse der Gruppe.)

Wer dann immer noch nicht müde ist, kann sich nach dem Abendessen ins Leipzier Nachtleben stürzen (zahlreiche Bars und Clubs sind in unmittelbarer Nähe).

 

 

2.    Tag: Samstag

Nach einem ausgiebigen Frühstück im Hotel starten wir um 10.30 Uhr zu einer rund 2-stündigen Stadtrundfahrt, denn nicht alles, was in Leipzig sehenswert ist, kann zu Fuß erreicht werden. Nördlich des Zentrums liegt der Stadtteil Gohlis, in dem zwei Kulturstätten die Aufmerksamkeit auf sich ziehen: Ein architektonisches Schmuckstück ist das Gohliser Schlösschen, das als bürgerlicher Sommersitz Mitte des 18. Jahrhunderts errichtet wurde. Ganz in der Nähe steht das Schillerhaus, in dem Friedrich Schiller 1785 einige Monate lebte und an der »Ode an die Freude« arbeitete. Durch das noble Waldstraßenviertel (Jugendstil vom feinsten!!!!) geht die Fahrt zurück zum Innenstadtring, vorbei am Neuen Rathaus und dem imposanten Gebäude des ehemaligen Reichsgerichts. Seit 2002 arbeitet dort das Bundesverwaltungsgericht. Ein weiteres Highlight der Rundfahrt ist der Stadtteil Plagwitz, der sich vom Industriegebiet zu »Klein-Venedig« entwickelt hat. Im Südosten der Stadt steht das Völkerschlachtdenkmal – zum Gedenken an die Toten der gewaltigen Völkerschlacht, die im Oktober 1813 bei Leipzig ausgetragen wurde. Am 91 m hohen Völkerschlachtdenkmal, dem größten Denkmalsbau Deutschlands, legen wir einen kurzen Stopp ein, damit ihr euch das imposante Bauwerk aus der Nähe anschauen bzw. besteigen könnt (Panoramablick über Leipzig!!!!). Die Rückfahrt in die City erlaubt einen Blick auf den Augustusplatz, den ihr ja schon von unserem gestrigen Stadtrundgang kennt. Unsere Rundfahrt endet an der Thomaskirche (Dort arbeitete Johann Sebastian Bach über Jahrzehnte als Kantor.), die wir zum Abschluss mit einer Führung besichtigen.

So, ab jetzt seid ihr an der Reihe. Nach der bequemen Busfahrt habt ihr sicherlich viel Energie, um in der Innenstadt auszuschwärmen. Jetzt besucht ihr eure beiden Sehenswürdigkeiten, die ihr ausgewählt habt. Ausgestattet mit dem Fragenkatalog geht es an die Arbeit. Wichtig ist dabei, dass ihr natürlich mit den Leuten vor Ort Deutsch sprechen müsst. Also, schnappt euch die Verantwortlichen oder Leute, die dort vor Ort sind, die euch bei der Beantwortung der Fragen helfen können. Außerdem: Denkt bitte an Anschauungsmaterial für euer kleine Präsentation am Sonntag, damit das Ganze nicht so „trocken“, sondern interessant und anschaulich für alle wird.

Natürlich habe ihr aber auch noch Zeit, einfach durch die Stadt zu schlendern, im Cafe zu sitzen oder einkaufen zu gehen. Teilt euch eure Zeit selbst ein. Wir treffen uns wieder am Abend um 19.00 Uhr vor dem Gewandhaus für ein klassisches Konzert mit Werken von Felix Mendelssohn-Bartholdy (Er leitete  das Gewandhausorchester einstmals und gründete das erste deutsche Konservatorium).

Ab 22.00 Uhr heißt es dann „abtanzen“ im größten Studentenclub Europas, der „Moritzbastei“. Hier habt ihr beste Möglichkeiten , neue Leute kennen zu lernen, mit ihnen Deutsch zu sprechen oder auch das typische Leipziger Bier „die Gose“ zu probieren. Die Atmosphäre in diesem alten Gewölbekeller aus dem 16. Jh. ist einzigartig und sehr international (Studenten aus der ganzen Welt).

3.    Tag: Sonntag

Heute ist natürlich ausschlafen angesagt. Trotzdem interessiert uns natürlich alle brennend, was ihr alle über die verschiedenen Leipziger Sehenswürdigkeiten herausgefunden habt. Deshalb machen ein Picknick im Clara-Zetkin-Park (Treffpunkt: 12.30 Uhr im Foyer des Hotels. Dann fahren wir gemeinsam mit der Straßenbahn zum Park), dabei werden wir euren kleinen Vorträgen und Präsentationen lauschen. Danach könnt ihr noch etwas auf eigene Faust unternehmen (evtl. Besuch des Museums der Bildenden Künste o.ä.).

Um 17.00 treffen wir uns dann wieder im Hotel. Dann heißt es leider Abschied nehmen. Wir werden um 18.00 Uhr mit dem Bus zum Flughafen Leipzig-Altenburg fahren. Von dort aus bringt uns dann RyanAir nach London und schließlich zurück nach Dublin.

Und hoffentlich seid ihr dann einer Meinung mit Goethe, der schon sagte: „Mein Leipzig lob ich mir, es ist ein Klein Paris und bildet seine Leute.“

Verfasst von: frank39 | April 17, 2008

Lernertagebuch: Modul 2

Aufgabe 1:

 

Das Programm „Übungsblätter selbstgemacht“ auf der Seite des Goethe-Instituts kenne ich schon lange und erstelle damit auch schon seit längerem Arbeitsblätter für den Unterricht, zum Beispiel für verschiedene Grammatikthemen (Finden sie die richtige Präposition beim Thema „Verben mit Präpositionen“ oder Ergänzen Sie die korrekte Adjektivendung!). Außerdem habe ich das Programm auch immer wieder bei den Themen „Deutsche Musik bzw. Gedichte im Unterricht“ angewandt. Das bedeutet, die Kursteilnehmer bekamen den Text des Gedichts oder Leides als Lückentext und mussten als Hörverstehen die Lücken ergänzen. Sehr gut eignet sich beispielsweise die CD „Rilke-Projekt“ mit vertonten Rilke-Gedichten, die mit klassischer Musik untermalt sind. Die Gedichttexte gibt es im Booklet der CD.

 

 

Aufgabe 2:

 

Die Fülle an Übungen ist so groß, dass ich nicht wirklich Zeit fand alle Webseiten und Übungen im Detail anzuschauen. Doch besonders gut gefiel mir die Webseite von Ralph Kinas. Erstens ist die Präsentation sehr übersichtlich und einfach, man findet also sofort, was man sucht, z.B. Übungen zur Grammatik, zum Leseverstehen, Kreuzworträtsel etc. Diese sind eine tolle Möglichkeit, um Wortschatz oder auch komplette Wortfelder zu wiederholen. Deshalb finde ich es auch gut, dass es bestimmte Themenbereiche gibt. Habe in dieser Woche bereits die Kreuzworträtsel zu den Themen „Küche“ und „Wohnung“ in meinen Unterricht eingebaut. Die Kursteilnehmer waren begeistert über diese „etwas andere“ Art der Hausaufgabe, die sie zu Hause am PC erledigen sollten als Wortschatzwiederholung zum Abschluss der Lektion. Einige Kursteilnehmer haben berichtet, dass sie noch viel länger mit der Webseite gearbeitet haben und verschiedenste Übungen gemacht haben. So soll es doch seinJ

Sehr gut finde ich auch die Kurztest, und hier vor allem die Verschiebeübungen, weil sie einfach mal eine andere Übungsform als die üblichen Lückentexte bieten. Allerdings sind sie teilweise gar nicht so einfach (z.B. der Text zum „Pazifik“ oder zum „Nervensystem“), so dass die Lerner schon auf höherem Niveau sein müssen. Gut gefallen mir auch die Übungen zu den Funktionsverbgefügen, da das Thema für die Lerner oft schwierig ist, und man es nicht oft genug wiederholen kann, damit die Wendungen auch irgendwann „hängenbleiben“.

 

Aufgabe 3+4:

 

So, ich hab´s geschafft. Habe mich ausführlich mit den „Hot Potatoes“ beschäftigt, das Programm runtergeladen und auch eine Übung erstellt (Gedicht „Der Panther“ von Rilke als Lückentext, der als Hörverstehen gedacht ist. Die Lerner müssen aus drei verschieden Lösungen die richtige „heraushören“.) Den Hörtext würde ich dann natürlich auch auf die Lernerplattform stellen, damit es von den Lernern zu Hause bearbeitet werden kann, als Teil einer Unterrichtseinheit über deutsche Gedichte. Allerdings bin ich mir nicht sicher, ob ich die Aufgabe richtig fertiggestellt und abgespeichert habe. Irgendwie kam ich dann nicht mehr weiter….

Insgesamt hat es mir Spaß gemacht, mit dem Programm zu arbeiten, ich habe verschiedenste Übungen ausprobiert. Allerdings finde ich die Zahl der Aufgabentypen zu klein. Nur Lückentexte, Kreuzworträtsel, Zuordnungsübungen….das kann auf die Dauer doch etwas monoton sein und ist im Prinzip auch nicht wirklich neu. Und dazu finde ich den Zeitaufwand dann letztendlich zu groß, nur um eine „kleine“ Zuordnungsübung zu erstellen. Aber ich werde weiter dranbleiben, vielleicht kommt ja noch die große Offenbarung. Denn ich denke, wenn man regelmäßig damit arbeitet, geht es auch schneller und man hat noch bessere Ideen als jetzt beim spontanen Ausprobieren.

Verfasst von: frank39 | März 12, 2008

Hallo liebe MMF-ler!

So, endlich ist es soweit! Ich konnte das “Error”-Sign erfolgreich “bekämpfen und mir meinen Blog einrichten. Freu mich auf alles, was da kommt….

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